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“Wer schreibt, zweifelt ohne Unterlass, ob ihm sein Werk gelingt und fürchtet ständig, dass er versagt. Und trotzdem schreibt er weiter, denn das ist ja gerade, was ein Schriftsteller will:
Schreiben.”
Erst spät hatte ich den Mut, mich zu dieser Wahrheit zu bekennen und sie anzunehmen. Auch ich will schreiben, die Kraft der Worte erleben und mich von ihnen gefangen nehmen lassen. Es ist faszinierend, historische Menschen aufs Neue mit Leben zu füllen, sie in unsere Zeit zu tragen und längst Vergessenes ans Licht zu bringen. Noch schöner ist es, Helden aus ureigenen Gedanken zu formen, mit ihnen zu lachen oder zu leiden - kurz, sie als Freunde zu sehen. Beim Schreiben ist einfach alles möglich. In jeder Geschichte steckt ein Teil von uns selbst: gute und schlechte Seiten, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht.
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